Koeleria glauca (Blaugrünes Schillergras) im Frühling
Beim Spaziergang würden es sicherlich die meisten – mich eingeschlossen – unter all den verschiedenen Gräsern in der Natur gar nicht erkennen: Das Blaugrüne Schillergras ist in Mitteleuropa einheimisch, ergo auch in Deutschland. Auf der Liste der besonders geschützten Pflanzen ist es zwar noch nicht zu finden, es gilt aber als stark gefährdet (Stand Februar 2025). Warum unterstützen wir die Natur nicht, indem wir der Koeleria glauca im Garten eine Gelegenheit geben, ihren Fortbestand zu sichern? Auf jeden Fall ist das Schillergras eine gute Alternative zu den so beliebten Festuca-Glauca-Hybriden, zum Blau-Schwingel also.
Die Koeleria glauca ein sehr schönes Gras, eher niedrig bleibend und in manchen Regionen und Wintern immergrün. Wer blaugrüne Blattfarben liebt, wird an ihr seine Freude haben. Nur wenn das Blaugrüne Schillergras mager und trocken steht, bleibt es übrigens kompakt und ist langlebig; deshalb sollten Sie bei der Koeleria mit Dünger unbedingt sparsam umgehen. Eine weitere Folge von Überdüngung ist trügerisch, weil sie auf den ersten Blick sogar hübsch anzusehen ist: Sie blüht sich regelrecht "zu Tode"!
Mit all diesen Eigenschaften ist das Blaugrüne Schillergras am besten für Steingarten-Anlagen geeignet oder auch zur Dachbegrünung. Für Plätze also, die einen guten Wasserabzug bieten.
Der Pflegeaufwand – eventuelles Gießen mal ausgenommen – ist bei der Koeleria glauca recht gering:
Wuchshöhe: | 30-55 cm |
Farbe Blütenstand: | weißlich-grün |
Blütezeit: | Mai, Juni |
Lichtverhältnisse: | sonnig |
Bodenverhältnisse: | trocken |
Verwendung: | |
Hinweis: | kalkhaltiger Boden; in milden Wintern immergrün; Selbstaussaat |